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Südtirol Jazzfestival Alto Adige 2026

Zehn Tage Klangabenteuer zwischen Industrie-Charme und Berggipfeln


Vom 26. Juni bis zum 5. Juli 2026 wird Südtirol erneut zur Bühne und das Südtirol Jazzfestival Alto Adige lädt dazu ein, in über 50 Konzerten die aktuellen Strömungen des europäischen Jazz zu entdecken – an Orten, die kaum unterschiedlicher sein könnten. Zwischen Industriearchitektur, urbanen Plätzen und alpinen Landschaften entsteht ein Programm für alle, sich von musikalischen Überraschungen und ungewöhnlichen Hörerlebnissen leiten lassen wollen und dabei ihre Neugier als Kompass nutzen.
 
Sound als Herzstück des Festivals
Die Eröffnung des Festivals findet am 26. Juni im NOI Techpark in Bozen statt. Zur Eröffnung setzt das Trio der künstlerischen Leitung Stefan Festini Cucco, Max von Pretz und Roberto Tubaro in diesem Jahr ein starkes musikalisches Zeichen, und zum zweiten Mal in Folge beginnt das Festival mit einem Jazzorchesterkonzert. Dieses Jahr, wird die norwegischen Gard Nilssen Supersonic Orchestra den Auftakt spielen. Die Formation aus Bläsern und dreifach besetzter Rhythmusgruppe entfaltet eine Wucht, die den Begriff „Supersonic“ – auf Deutsch „Überschall“ – als unmittelbar physische Erfahrung definiert. Das Ensemble prägt zugleich das gesamte Eröffnungswochenende und den weiteren Festivalverlauf, wenn einzelne Musiker:innen des Orchesters in wechselnden Projekten an unterschiedlichsten Schauplätzen im Land zu erleben sind. Mit dieser Wahl unterstreicht das Festival konsequent seinen Fokus auf den zeitgenössischen europäischen Jazz und lässt aktuelle Entwicklungen rund um das Thema „Sound“ zum Herzstück des Programms werden.
 
Jazz mitten im Alltag
Die musikalische Reise führt das Publikum 2026 zu vertrauten Lieblingsorten ebenso wie zu überraschenden Neuentdeckungen. Während die legendären Late-Night-Konzerte im Batzen Sudwerk und das KABARILA Jazz Ritual – bereits in seiner vierten Ausgabe – für die bewährte Festivalatmosphäre sorgen, erweitert sich das Spielfeld in diesem Jahr deutlich. Neue Locations wie das AHOI-Minigolf und der Alcide-Berloffa-Platz in Bozen, das Haus Guggenberg in Brixen oder die Freie Universität Bozen holen den Jazz mitten in den urbanen Alltag.
 
Wenn Landschaft zur Bühne wird
Gleichzeitig bleibt die Natur ein zentraler Bestandteil des Festivalgedankens. Neue Projekte im Langental in Gröden, im „Wunderwald“ am Ritten, ein Jazz & Hike ins Knappendorf St. Martin am Schneeberg zwischen Ridnaun und Passeier sowie ein Blumenwiesen-Konzert in Pufels lassen Landschaft und Klang zu einer gemeinsamen Bühne werden. Auch traditionsreiche Häuser wie der Gasthof Zum Hirschen im Sarntal oder das Hotel Bad Ratzes in Völs am Schlern sind diesmal Teil des Programms.
Ob auf Bergwiesen oder in Industriehallen, auf Dorfplätzen oder in nächtlichen Clubs: Das Südtirol Jazzfestival Alto Adige 2026 verspricht zehn Tage voller musikalischer Energie – und viele neue Perspektiven auf das, was Jazz heute sein kann.

 


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